Erklärvideos über Jobcenter und Arbeitslosengeld II. Stehen die Wirkung, der Bedarf und die Akzeptanz von eigenproduzierten Erklärvideos im Verhältnis zu deren Kosten und Aufwand?

Erklärvideos sind im Zuge der Digitalisierung ein bedeutsames Mittel der Informationsvermittlung geworden. Für die Produktion von Erklärvideos werden jedoch spezielle Tools und Kompetenzen benötigt. Daher werden Erklärvideos in der Regel von Agenturen produziert. Je nach Länge und Gestaltungsform kostet die Produktion zwischen 2.000,00 € und 10.000,00 €. Dies ist vor allem für die öffentliche Verwaltung nicht finanzierbar, weshalb bisher auf dieses Mittel der Informationsvermittlung in kommunalen Jobcentern nicht zurückgegriffen wird. Dennoch wächst die Bedeutsamkeit solcher Videos immer weiter. Deswegen beschäftig sich das Innovationslabor der Kommunalen Jobcenter Hessens mit der Umsetzung eigenproduzierter Erklärvideos von Jobcentermitarbeitern.

Das Forschungsprojekt möchte herausfinden, ob der Aufwand und die Kosten bei der internen Entwicklung von Erklärvideos im Verhältnis zu deren Wirkung, dem Bedarf und der Akzeptanz stehen. Für die Untersuchung werden die Videos des Innovationslabors genutzt. Bei dem Forschungsdesign wurde eine quantitative Untersuchung gewählt. Um die Wirkung der Erklärvideos zu untersuchen, wird eine Evaluationsforschung (Prä- Postumfrage) durchgeführt. Diese Forschungsmethode eignet sich, da diese das Ziel verfolgt, die behauptete Wirksamkeit einer Intervention zu untersuchen. Weiterhin wird in dem Forschungsprojekt ein Survey eingesetzt, um die Akzeptanz der Videos bei den Adressaten zu untersuchen. Die hierfür notwendigen Informationen wurden im Rahmen einer primärstatistischen Datenerhebung in Form einer Online-Umfrage gewonnen.

Projekt-ID:
2018-A-01

Verantwortlicher:
Patrick Reinsch

Online:
09:15-09:45 Uhr
10:15-10:45 Uhr
13:45-14:15 Uhr

Zugang:
Link

QR Code